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Die Behandlung von komplex traumatischen Störungen

Seminar:

Am Samstag, 20.06.2020 wird es von 09.30 bis 17.00 Uhr ein Seminar mit Frau Dipl.-Psych. Michaela Huber geben:

Aktuelles

ZIELGRUPPE

Psychotherapeutisch tätige Personen mit guten Grundkenntnissen in Schematherapie, die aktuell Patienten mit Schematherapie behandeln.

Inhalt des Seminars

Wenn wir davon ausgehen, dass ein Trauma eine durch toxischen Stress verursachte Wunde ist, dann ist Komplextrauma eine Fülle von körperlichen, seelischen und geistigen Wunden, die durch frühe und zahlreiche toxische Stresssituationen zustande kamen. Die komplex traumatischen Störungen sind daher nicht nur äußerst vielgestaltig im Erscheinungsbild und mit den gängigen ICD-10 Kriterien schwer fassbar sondern stellen auch in der Behandlung eine besondere Herausforderung dar. Eine hohe Überschneidung mit anderen psychischen Erkrankungen wie der Borderline-Persönlichkeitsstörung, den dissoziativen Störungen, Depressionen, Angst- bzw. Panikstörungen sowie Sucht- und Zwangserkrankungen führt dazu, dass häufig andere Diagnosen zuerst gestellt werden bevor ein Zusammenhang mit einer Traumatisierung erkannt wird. Dies aber ist Voraussetzung für eine adäquate Behandlung komplex traumatisierter Menschen.
Was verursacht diese Wunden einer komplexen Traumatisierung, welche Symptome lassen darauf schließen, und welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es für die Behandlung? Frau Huber wird Antworten darauf finden und gestaltet das Überblicks-Seminar mit zahlreichen Möglichkeiten, Fragen zu eigenen Fällen einzubringen.

Dozentin

Michaela Huber wurde am 19. Juni 1952 in München geboren, studierte Psychologie an den Universitäten in Düsseldorf und Münster und ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin (auch EMDR-Supervisorin) und Ausbilderin in Traumabehandlung.
Klinische Ausbildungen u.a. an der Universität Münster (Verhaltenstherapie), bei der Milton-Erickson-Gesellschaft (Hypnotherapie) und dem deutschen EMDR-Institut von Arne Hofmann (EMDR).
Von 1978 bis 1983 war sie Redakteurin bei der Zeitschrift Psychologie heute.
Seit 1989 ist sie in Kassel als Psychotherapeutin niedergelassen.
1998 hat sie das Zentrum für Psychotraumatologie Kassel e.V. mit begründet und in den Folgejahren einigen anderen Psychotraumazentren (u.a. dem TraumaHilfeZentrum München) beim Aufbau geholfen. Seit ihrer Gründung 1995 bis 2011 ist sie 1. Vorsitzende der deutschen Sektion der International Society for the Study of Dissociation (ISSD e.V.), seit 2011 umbenannt in „Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation“ (DGTD).
Sie ist Preisträgerin des Berta Pappenheim Preises und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Bücher wie „Trauma und die Folgen“, „Viele Sein – ein Handbuch“ und „Der innere Garten – ein achtsamer Weg zur persönlichen Veränderung“ wurden zu Standardwerken in der Traumabehandlung.

Kosten

190€

Veranstalter

Veranstalter ist die Oberberg Tagesklinik Berlin

Ort

Oberberg Tagesklinik Kurfürstendamm – Zentrum für Seelische GesundheitBerlin
Kurfürstendamm 216, 10719 Berlin

Eine Zertifizierung durch die Ärztekammer Berlin ist beantragt.
Für Rückfragen steht Ihnen Dr. med. Bastian Willenborg zur Verfügung.

Zur Anmeldung für den Workshop am 20.06.2020 klicken Sie bitte hier.

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