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Psychosomatische Tagesklinik

Unsere psychosomatische Tagesklinik ermöglicht Ihnen eine in­ten­si­ve The­ra­pie, oh­ne dass Sie ih­re ge­wohn­ten so­zia­len Be­züge ver­las­sen müssen. Ein wei­te­rer Vor­teil im Ver­gleich zu ei­ner sta­tio­nären Be­hand­lung ist, dass Sie die in der The­ra­pie er­lern­ten In­hal­te un­mit­tel­bar im All­tag, ins­be­son­de­re im fa­mi­liären Um­feld er­pro­ben und um­set­zen können.

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In unserer psychosomatischen Tagesklinik können Sie ei­ne in­ten­si­ve The­ra­pie ähn­lich der im sta­tio­nären Setting durchführen, oh­ne dass Sie als Pa­ti­ent oder Pa­ti­en­tin ih­re ge­wohn­ten so­zia­len Be­züge ver­las­sen müssen. In der The­ra­pie er­lern­te In­hal­te können im All­tag, ins­be­son­de­re im fa­mi­liären Um­feld un­mit­tel­bar er­probt und um­ge­setzt wer­den. Da­bei auf­tre­ten­de Fra­gen, Un­si­cher­hei­ten oder Kon­flik­te können so­fort im ta­ges­kli­nischen Set­ting be­ar­bei­tet wer­den.

Durch das am­bu­lan­te An­ge­bot des Zen­trums für See­li­sche Ge­sund­heit ist es möglich, dass die am­bu­lan­te Nach­sor­ge nach ei­ner ta­ges­kli­ni­schen Be­hand­lung von ei­nem Arzt oder The­ra­peu­ten über­nom­men wird, der be­reits an der ta­ges­kli­ni­schen Be­hand­lung be­tei­ligt war. Dies er­möglicht ei­ne the­ra­peu­ti­sche Kon­stanz oh­ne Schnitt­stel­len­ver­lus­te und fördert die Qua­li­tät der Be­hand­lung.

Therapeutisches Konzept

Das Zen­trum für See­li­sche Ge­sund­heit – Ober­berg Ci­ty Ber­lin Kur­fürs­ten­damm ori­en­tiert sich in der Be­hand­lung an den neues­ten wis­sen­schaft­li­chen Er­kennt­nis­sen der Me­di­zin, Neu­ro­bio­lo­gie und Psy­cho­the­ra­pie. Prin­zi­pi­en von Acht­sam­keit und Psy­cho­the­ra­pie, Re­si­li­enz und Sa­lu­to­ge­ne­se so­wie trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on auf Au­gen­höhe sind ne­ben den klas­si­schen Psy­cho­the­ra­pie­ver­fah­ren der Tie­fen­psy­cho­lo­gie und Ver­hal­tens­the­ra­pie zen­tra­le Säulen der Be­hand­lung. Die re­gel­mäßige Acht­sam­keit­spra­xis von Pa­ti­en­ten und The­ra­peu­ten führt zu ei­ner Ak­ti­vie­rung von Selbst­hei­lungs­kräften und ei­ner neu­en Form von Ver­bun­den­heit und Wachs­tum als Teil ei­nes ganz­heit­li­chen Hei­lungs­pro­zes­ses.

Für Pa­ti­en­ten mit Such­ter­kran­kun­gen, ins­be­son­de­re in frühen Sta­di­en, wird ei­ne zie­lof­fe­ne Sucht­the­ra­pie an­ge­bo­ten. Ge­mein­sam mit den Pa­ti­en­ten wer­den oh­ne vor­he­ri­ge Fest­le­gung auf das Ab­sti­nenz­pa­ra­dig­ma mögli­che The­ra­pie­zie­le, d.h. ent­we­der Ab­sti­nenz oder re­du­zier­ter Kon­sum er­ar­bei­tet und um­ge­setzt.

The­ra­peu­ti­sches An­ge­bot

1. Acht­sam­keit und Me­di­ta­ti­on:

Durch tägli­che Acht­sam­keit­sübun­gen wird ein neu­es Grund­vers­tänd­nis von Acht­sam­keit, Präsenz und Ver­bunden­heit ver­mit­telt. Die Ver­bes­se­rung der Wahr­neh­mung von Ge­dan­ken, Ge­fühlen und Körper­emp­fin­dun­gen im Hier und Jetzt sind wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen für die Psy­cho­the­ra­pie im Ein­zel- und Grup­pen­set­ting.

2. Einzeltherapie:

Fo­kus der Ein­zelthe­ra­pie liegt auf ei­ner in­ten­si­ven und in­di­vi­du­el­len Be­ar­bei­tung Ih­rer Krank­heits­ge­schich­te im Kon­text Ih­rer Bio­gra­phie und ak­tu­el­len Le­bens­si­tua­ti­on. Das Vers­tänd­nis und die Ak­zep­tanz von Krankheits­sym­pto­men und ge­wähl­ten Lösungs­stra­te­gi­en er­mögli­chen einen neu­en Blick und ei­ne neue Be­zie­hung ge­ge­nüber Ih­rer Er­kran­kung. Die Wie­der­ent­de­ckung von in­ne­ren Wer­ten, Wünschen und ei­ner neu­en Form von Le­ben­dig­keit und Le­bens­freu­de er­mögli­chen neue Lösungs­we­ge. Ge­lern­te In­hal­te können während des gesam­ten Be­hand­lungs­zeit­rau­mes, wenn ge­wünscht auch un­ter Ein­be­zie­hung Ih­rer An­ge­höri­gen, im häus­li­chen Um­feld er­probt und um­ge­setzt wer­den. Da­bei auf­tre­ten­de Schwie­rig­kei­ten können un­mit­tel­bar be­ar­bei­tet wer­den.

3. Gruppentherapie:

In der Grup­pen­the­ra­pie be­steht die Möglich­keit, ge­mein­sam mit an­de­ren, Ge­fühle, Wünsche, Wer­te, Ziel­vorstel­lun­gen oder Lösungs­we­ge zu er­kun­den und zu klären. Be­geg­nun­gen und Be­zie­hun­gen mit an­de­ren können neu er­lebt und ver­stan­den wer­den. Rück­mel­dun­gen von Mit­pa­ti­en­ten hel­fen, ei­ge­ne Ein­schätzun­gen und Hal­tun­gen zu re­flek­tie­ren. Das Er­le­ben von Wert­schätzung und Ak­zep­tanz der ei­ge­nen Per­son in ei­ner Grup­pe stel­len wich­ti­ge Er­fah­run­gen in der ta­ges­kli­ni­schen Be­hand­lung dar.

4. Störungsspezifische Indikationsgruppen:

In den störungs­spe­zi­fi­schen Grup­pen wer­den Ih­nen für die Be­hand­lungs­schwer­punk­te De­pres­si­on, Sucht und Angst­er­kran­kun­gen wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen über Ih­re Er­kran­kung, de­ren in­di­vi­du­el­len Ver­lauf und Be­handlungs­möglich­kei­ten ver­mit­telt. An­hand Ih­res Krank­heits­ver­lau­fes wer­den in­di­vi­du­el­le Be­hand­lungs- und Lösungs­an­sätze er­ar­bei­tet.

5. „Non-verbale Therapieangebote“

Er­gänzend zum in­ten­si­ven Psy­cho­the­ra­pie­pro­gramm ge­hören „non­ver­ba­le“ The­ra­pie­an­ge­bo­te in Form von Ge­stal­tungs oder Körper­the­ra­pie zum Kon­zept der Ta­ges­kli­nik. Die­se An­ge­bo­te er­mögli­chen Ih­nen, Ih­ren Körper, Ih­re Ge­dan­ken und ih­re Emo­tio­nen auf ei­ne neue Art und Wei­se wahr­zu­neh­men. In un­se­rer stark ko­gni­tiv ge­prägten Be­rufs- und All­tags­welt ver­lie­ren wir leicht die Fähig­keit, Emo­tio­nen und Körper­emp­fin­dun­gen unmit­tel­bar wahr- und als wich­ti­ge Bot­schaf­ter in un­se­rem Le­ben an­zu­neh­men.

6. Visite:

Ein­mal wöchent­lich fin­det durch den ärzt­lich/the­ra­peu­ti­schen Lei­ter ei­ne Vi­si­te statt. Ziel der Vi­si­te ist die Beur­tei­lung und Be­spre­chung des the­ra­peu­ti­schen Ver­laufs ein­sch­ließlich der ggf. not­wen­di­gen Me­di­ka­ti­on. Den zeit­li­chen Ab­lauf der ta­ges­kli­ni­schen Be­hand­lung können Sie dem Wo­chen­plan ent­neh­men.

7. Wochenplan

Den Wochenplan hier als PDF ansehen.

ZFSG-Berlin Tagesklinik GmbH
Geschäftsführer: Prof. Dr. G. Mundle, M. Heller
Registernummer: HRB 162478 B (Amtsgericht Charlottenburg) • USt.-ID: DE298020603

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